St. Georg hilft 2020 in der Coronakrise

Spendenaufruf für Obdachlose in der Coronakrise

Die Suppenküche in St. Georg braucht Unterstützung!

Seit über 25 Jahren kümmert sich die die Suppengruppe St. Georg in der St. Georgskirche am Hamburger Hauptbahnhof um eine warme Verpflegung und verteilt Lebensmittel von der Hamburger Tafel, begleitet vom Krankenmobil der CARITAS und einem Seelsorgeangebot seitens des Gemeindepfarramtes. Die Gäste sind Obdachlose, Verarmte und Bedürftige aller Art.

Seit Corona ist alles anders und doch wie immer

Derzeit haben viele Einrichtungen in der Innenstadt wegen der Coronabeschränkungen geschlossen. Die Versorgung der Obdachlosen und Bedürftigen mit warmen Speisen, Wasser und Mindestvorräten war zwischenzeitlich nahezu komplett weggebrochen. Für viele Obdachlose ist die Pandemie zur Existenzfrage geworden.

Aber auch in der Coronakrise gibt die Suppengruppe der Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde weiter freitags Lebensmittel, Wasser und eine warme Suppe aus.

Außerhalb der Kirche und im gebührenden Abstand hilft ein Not-Team aus und entlastet die eigentliche Mannschaft, in der viele einer Risikogruppe angehören. Ein Seelsorge-Gespräch mit der Pastorin, dem Pastor oder der Vikarin kann sich anschließen, es ist für jeden ein Moment Zeit da.

Suppenküche in St. Georg

Am 20.03. fand die erste Ausgabe auf dem Kirchhof und nicht in der Kirche, unter Einhaltung der aktuellen Verhaltensmaßgaben, statt.  Die Suppe wurde warm und in kleinen Behältern verteilt, leider nicht mit dem üblichen freundlichen Service an den Tischen in der Kirche. Durch die Bahnhofsmission waren die Helfer vorgewarnt und haben zusätzlich kleine Wasserflaschen ausgegeben. Die Tafel hatte reichhaltig geliefert, was in vorgepackten Tüten verteilt wurde. Außerdem gab es diverse Extras, die auf den Tischen bereitstanden.  Mit dabei war auch wieder das Krankenmobil der CARITAS.

Auch an den kommenden Freitagen möchte die Suppengruppe das gerne so fortsetzen

Dies ist derzeit wohl eine der wenigen Ausgabestellen einer warmen Mahlzeit in der Innenstadt.

Um sie weiter zu gewährleisten, brauchen wir finanzielle Unterstützung und Materialspenden für die Suppengruppe.

Es fallen zusätzliche Kosten durch den Einkauf von Wasserflaschen an, denn nach der Schließung vieler Einrichtungen kommen Obdachlose auch nicht mehr so leicht an Trinkwasser.

Zudem müssen in großer Menge Einwegtöpfe mit Deckeln bestellt werden, in die warme Suppe frisch abgefüllt werden kann.

Absehbar werden auch die Hotelküchen ringsum schließen, die bisher geholfen haben. Das heißt, die Suppe muss in der Kirche selbst aufgewärmt oder gekocht werden.

Wenn die Hamburger Tafel auch komplett ausfällt, sollen weiterhin wenigstens die Basics eingekauft werden.

Das Projekt „St-Georg-hilft“ macht es sich zur Aufgabe, Spenden zu sammeln und die Suppengruppe finanziell und durch Sachspenden zu unterstützen.

Freundliche Sachspenden, gern auch einzelne, bitte mit dem Büro der Gemeinde abstimmen. (040-24 32 84 oder info@stgeorg-borgfelde.de)

Die Verwaltung der Geldspenden übernimmt ebenfalls die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde. Auf Wunsch werden im Gemeindebüro Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Spenden gehen bitte an folgende Bankverbindung:

Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde
HASPA
IBAN DE69200505501230121459
BIC   HASPDEHHXXX

Verwendungszweck: „Suppengruppe, Name, Adresse (wenn Bescheinigung gewünscht)“

Oder alternativ via Paypal:

Mehr Infos zur Suppengruppe >>>

Einige andere Anbieter nehme ihre Hilfsangebote langsam wieder auf, welche das sind finden Sie hier.

Suppenküche in St. Georg

Ein tatsächlich positiver Aspekt der letzten Wochen ist das gestiegene Interesse für unsere obdachlosen Mitbürger und weitere Bedürftige. Die, die sonst oft übersehen werden, deren Schicksale zwar Viele berühren, aber keine spürbaren Reaktionen schaffen, werden jetzt verstärkt unterstützt.

Zitat: Henning Flierbaum/strassenhilfe.hamburg
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